Rasensaat - Was sind RSM-Saatmischungen?

Jeder Gartenbesitzer wünscht sich einen sattgrünen Rasen, der auch ein bisschen was „abkann“, wie Spielen, Rennen, Toben oder faules Herumliegen. Und weil der Rasen eben nicht nur zum Anschauen gedacht ist, sollte man bei der Neuansaat auf eine gute Qualität des Rasensamens achten und auf RSM-Saaten zurückgreifen.

 

Doch was ist das genau?

RSM steht für Regel-Saatgut-Mischungen, hochwertige Saatenmischungen, die für einen speziellen Verwendungszweck hergestellt werden und nach Vorgaben der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. entwickelt wurden.

Sie sollen so bestimmte Standards erfüllen und eine gleichbleibende hohe Qualität gewährleisten. So gibt es für den jeweiligen Einsatz im Garten speziell abgestimmte Rasenmischungen – aus verschiedenen Gräsern - für Lage, Standort und Bodenbeschaffenheit (z.B. Sport- und Spielrasen, Schattenrasen, strapazierfähiger Rasen usw). Die Investition in die Qualität der RSM-Mischungen zahlt sich am Ende aus, denn der Rasen ist in der Regel viel trittfester, dichter und widerstandsfähiger als Rasen mit Billigmischungen.

Billigprodukte bestehen meistens aus Gräsermischungen, die größtenteils auf Futterweiden gezüchtet werden. Sie keimen in der Regel zwar sehr schnell, vertragen dann aber den regelmäßigen Schnitt nicht besonders gut. Es wird keine gleichmäßige Grasnarbe gebildet, so kann sich sehr schnell Unkraut breit machen, was zur Folge hat, dass bald die ersten kahlen Stellen sichtbar sein werden. An diesen Stellen kann sich dann in den Wintermonaten Moos festsetzen, so dass im folgenden Frühjahr von einem schönen Rasen nichts mehr zu sehen ist.

Deshalb sollte man nicht am falschen Ende sparen, wenn man lange Freude am Rasen haben will.