Camping mit Hunden

Für viele ist Campen das absolute Nonplusultra. Einfach mal raus in die Natur ohne Terminzwang …. Keine überbuchten und überteuerten Hotels sondern einfach mal Freiheit … dahin, wo einen der Weg hinführt. An sich ist das eine einfache und flexible Sache. Was aber, wenn du einen treuen Vierbeiner hast und du diesen an deinen spannenden Outdoorerlebnissen teilhaben lassen möchtest? Dann gibt es doch ein paar Dinge mehr zu beachten …

Beim Campen mit Hund solltest du doch auf ein paar Dinge achten und diese sollten im Vorfeld schon organisiert sein:

Vergiss nicht, Handtücher oder ähnliches mitzunehmen; schlechtes Wetter kann auch im schönsten Sommer immer mal sein. Und dann solltest du schon genug „Trockenmaterial“ dabei haben, damit dein Vierbeiner – der es im besten Falle liebt, Regentropfen zu jagen – schnell wieder trockengerubbelt werden kann. Des Weiteren kann es auch sein, dass es dich mehr an einen See oder gar ans Meer zieht – hier wäre dann eine SchaufelBesen Kombi nicht verkehrt, da sich der Sand überall ansammelt wird.

Das tägliche Hundemenü schmeckt am Urlaubsort nicht zwangsläufig besser. Du hast nicht immer die Zeit oder Geduld an fremden Orten nach dem passenden Fressen für deinen vierbeinigen Liebling zu suchen. Außerdem kann sich eine plötzliche Futterumstellung im Urlaub negativ auf das Darmverhalten deines Hundes auswirken – sprich er kann Durchfall bekommen. Deshalb lieber einen Vorrat vom gewohnten Futter mit einpacken. Das erspart dir und deinem Vierbeiner unnötig Stress.

Haarige Angelegenheit – auch wenn die Reiselust dich schon in die schönste Urlaubsstimmung versetzt, für deinen Vierbeiner ist es mit Stress verbunden. Deshalb solltest du für deinen Urlaub täglich eine Stunde für das Ausbürsten der Stressbüschel einplanen und somit solltest du die Fellbürste auch nicht vergessen. Wenn andere abends ihr Bierchen vorm Camper trinken, kannst du dich dann der entspannten Fellpflege deines Lieblings widmen.

Klingt nicht nach Urlaub ist aber so – Schleppleine für den Hund. Wenn du das Bild vor deinem inneren Auge hast, dass dein Vierbeiner entspannt vorm Camper liegt und du einfach nur entspannen kannst – vergiss das wieder. Meist möchte er genau wie du alles erkunden und erschnüffeln und nicht still auf seinem Platz liegen. Mit einer Schleppleine kannst du deinen Hund einfach anbinden und er kann immer noch die Umgebung erkunden – in einem begrenzten Radius und du kannst dich mal entspannt zurücklehnen bei einem Buch und dir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Trinken ist nicht nur für uns Zweibeiner wichtig. Aber der Wassernapf steht meist im Weg oder schwappt nur über. Dafür gibt es spezielle „Antischwapp“Näpfe. Und auch nicht ohne Grund, eben genau für solche Abenteuer- Ausflüge.

Vorsicht bei jedem Schritt! Wenn du mit dem Camper unterwegs bist und der Platz eh schon begrenzt ist, kann es gut sein, dass sich dein Vierbeiner auch noch auf den knapp bemessenen Platz ausbreitet – mitten in den Weg. Warum auch nicht, immerhin befindet ihr euch ja im Urlaub. Deshalb immer schauen, wer da gerade deinen Weg im engen Camper kreuzt und dir auch mal im Weg liegt.

Denke bitte auch daran, dass auf den meisten Campingplätzen Leinenpflicht herrscht.

Wenn auch viele Campervans mittlerweile mit Klima ausgestattet sind – lass deinen Hund nicht über längere Zeit im Camper. Hier gilt trotzdem das gleiche wie im Sommer den Hund nicht im Auto zu lassen. Ist die Klima aus, wird der Camper schnell zur gefährlichen Sauna. Und ist die Klima nicht richtig eingestellt, wird sich dein vierbeiniger Freund auch nicht wohlfühlen.

Das waren jetzt nur ein paar kleine Tipps und Hinweise. Und diese auch hauptsächlich auf das Campen mit einem Campervan bezogen. Zelten mit dem Hund ist nochmal eine andere Sache. Wir wünschen auch auf jeden Fall viel Spaß und sind wir mal ehrlich – man muss ja auch noch seine eigenen Erfahrungen sammeln. In diesem Sinne …. „Wau“ und viel Spaß.